Flüchtlingszahlen laut UN-Flüchtlingshilfswerk auf Rekordhoch

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Flüchtlingszahlen laut UN-Flüchtlingshilfswerk auf Rekordhoch

Die Anzahl der Personen, die aufgrund von Gewalt, Krieg und Verfolgung innerhalb ihres eigenes Lands oder über die Landesgrenzen hinweg flüchten müssen, ist laut dem jährlichen Bericht des UN-Flüchtlingskommissariat auf 65,5 Millionen angestiegen. Der am Montag in Genf vorgestellte Report dokumentiert einen Anstieg von 300.000 Personen gegenüber dem Vorjahr. Obwohl die Zahl eine neue Rekordmarke darstellt, lässt sich dem Bericht entnehmen, dass der Anstieg sich verlangsamt. Zwischen 2012 und 2015 stieg die Anzahl an Geflüchteten in Folge des Syrienkriegs stärker an, als dies 2016 der Fall war.

Während 40,3 Millionen der Flüchtlinge innerhalb der Landesgrenzen, als so genannte Binnenflüchtlinge migrieren, versuchen 1/3 der Personen ihr Land zu verlassen. Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Südsudan fliehen dabei am häufigsten in ein anderes Land, wobei 84% dieser Personen versuchen, in anderen Entwicklungsländern Asyl gewährt zu bekommen.

Die Türkei, der Libanon, Pakistan und Uganda nehmen zahlenmäßig die meisten Flüchtlinge auf. Im Libanon stellen Flüchtlinge mittlerweile 16 % der Bevölkerung dar, das entspricht jedem sechsten Bewohner.

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